Hier finden Sie ausgewählte Videos zu häufigen pädiatrischen Themen. Die Auswahl soll Eltern und Bezugspersonen helfen, Beschwerden, Warnzeichen und praktische Maßnahmen im Alltag besser einzuordnen.
Schreien ist im Säuglingsalter häufig und für Eltern sehr belastend. Das Video zeigt alltagsnahe Beruhigungsstrategien und wie man sich selbst entlastet.
Bitte ärztlich abklären, wenn das Baby krank wirkt (z. B. Fieber), schlecht trinkt, deutlich weniger nasse Windeln hat, sehr schläfrig ist oder das Schreien neu/ungewöhnlich und nicht beruhigbar ist.
Ein gutes Anlegen ist der wichtigste Faktor für erfolgreiches Stillen. Ziel ist ein tiefer Ansatz (nicht nur „an der Spitze“) – Schmerzen sind ein Hinweis, dass das Anlegen optimiert werden sollte.
Holen Sie früh Unterstützung (Hebamme/Stillberatung), wenn Stillen dauerhaft schmerzhaft ist, offene Stellen entstehen oder Sie unsicher sind, ob genug Milch ankommt.
Verstopfung ist häufig – entscheidend ist eine konsequente Behandlung über ausreichend lange Zeit. Leitlinienbasiert: ggf. Entleerung/„Entstauung“, danach Erhaltungstherapie (meist osmotisches Laxans) plus Toilettenroutine.
Bitte zeitnah vorstellen bei Blut im Stuhl (ohne klare Fissur), starkem Erbrechen, geblähtem Bauch, Gedeihstörung oder fehlender Besserung trotz konsequenter Maßnahmen.
Bei wiederkehrenden Schmerzen gilt: Warnzeichen ausschließen und gleichzeitig Chronifizierung verhindern. Ziel ist mehr Kontrolle und Funktionsfähigkeit (Alltag/Schule), nicht „sofort 0 Schmerz“.
Bitte abklären, wenn Schmerzen neu/ungewöhnlich stark sind, das Kind krank wirkt, Gewicht verliert, nachts regelmäßig aufwacht oder der Alltag deutlich eingeschränkt ist.
Die meisten Kopfschmerzen im Kindesalter sind gutartig (z. B. Migräne/Spannungskopfschmerz). Entscheidend sind Verlauf, Begleitsymptome und Warnzeichen. Sofort abklären bei sehr plötzlich heftigem Kopfschmerz, Nackensteife/hohem Fieber, neurologischen Auffälligkeiten, Bewusstseinsstörung oder anhaltendem Erbrechen.
Die Wirkung steht und fällt mit der Technik – und die unterscheidet sich je nach Inhalator (Dosieraerosol/Spacer/Pulver). Lassen Sie die Technik regelmäßig kurz überprüfen, besonders nach Gerätewechsel.
Bitte ärztlich vorstellen bei Atemnot, Einziehungen oder wenn das Notfallspray häufiger als vereinbart nötig ist. Entdecken Sie in diesen Videos, wie Sie und Ihr Kind die richtigen Inhalationstechniken erlernen.
Bei Anaphylaxie zählt Zeit: Adrenalin i. m. ist die zentrale Erstmaßnahme; Antihistaminika/Steroide ersetzen es nicht. Nach Anwendung: Notruf und Beobachtung gemäß Notfallplan.
Sofort handeln/112 bei Atemproblemen, Kreislaufsymptomen oder rascher Verschlechterung nach Allergen-Kontakt.
Lernen Sie die korrekte Anwendung eines Adrenalin-Autoinjektors bei Notfällen kennen.
Die preisgekrönte Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim erklärt wissenschaftliche Themen auf anschauliche und unterhaltsame Weise:
Medizinisch-inhaltliche Verantwortung: Dr. med. Özgür Dogan, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin. Quellen u. a.: RKI, STIKO, DGPI, AWMF. Stand: 05/2026. Details zu unserem Quellenstandard finden Sie hier: Medizinische Inhalte & Quellenstandard.
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