Coronavirus

Impfung

  1. Versuchen Sie die Erkrankung nicht auf natürlichem Wege durchzumachen, sondern schaffen Sie sich die Immunität über den Weg einer Impfung. Vermeiden Sie den Tod Ihrer Angehörigen und die Langzeitfolgen, die auch zahlreiche sonst gesunde Menschen beklagen. Hier eine aktuelle Zusammenfassung zu den Langzeitfolgen: Es trifft nicht besonders alte und schwer Kranke, sondern eher oder meistens Jüngere mit leichter Krankheit. Symptome: Gedächtnisprobleme, Brain Fog, Herzrasen, Bluthochdruck, Luftnot, Belastungsherzrasen, Kurzatmigkeit beim schnellen Gehen, Herzstolpern, chronische Erschöpfung. Das gibt es auch bei anderen Virusinfekten, aber: nicht so oft, so stark oder so schwer bei leichtem Krankheitsverlauf.
  2. Sobald eine Impfung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen, durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) freigegeben und das Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen wurde, gilt eine Impfung als sicher. Ich persönlich halte es für anmaßend, diese Fachexpertise in Frage stellen zu wollen. Im Podcast erklärt der Virologe Florian Krammer, warum Impfstoffe gegen SARS-CoV-2 so schnell entwickelt werden konnten – und trotzdem sicher sind. Und hier ein Text darüber, warum keine "Langzeitdaten" kein Problem sind.
  3. Eine Zulassung ab 16 Jahren gilt aktuell für den Impfstoff von BioNTech® bzw. ab 18 Jahren für den Impfstoff von Moderna®. Ich bin bereits geimpft. Bedenken habe ich keine. Meine Kinder werden geimpft, sobald es eine Zulassung für das entsprechende Alter gibt. Unter keinen Umständen möchte ich, dass meine Kinder COVID19 auf natürlichem Wege durchmachen.
  4. Mit üblichen Nebenwirkungen wie Rötung, Schmerzen und Schwellung im Impfbereich und eventuell Fieber für wenige Tage kann man gegebenenfalls rechnen. Längerfristige Nebenwirkungen sind keine bekannt. Die Langzeitfolgen von COVID19 bei milden Verläufen im jungen Alter werden immer häufiger beschrieben (s. oben). Ganz klarer Punkt für die Impfung und gegen die Erkrankung.
  5. Der mRNA-Impfstoff macht nichts mit der menschlichen DNA und ist unbedenklich. Wer sich mit der Materie genauer beschäftigen möchte, macht das unter seriösen Quellen wie dem PEI und RKI. Hobbymediziner und verwirrte Professoren belesen sich noch ein wenig im NEJM oder The Lancet bevor sie in den sozialen Medien Aufklärungsarbeit betreiben.
  6. Handeln Sie mit bestem Wissen und Gewissen. Es wird ein Zeitpunkt kommen, zu dem ein gewisser Anteil der Bevölkerung durchgeimpft sein oder die Erkrankung durchgemacht haben wird. Die Maßnahmen werden gelockert und ein vermeintlich normales Leben fortgeführt werden. Unsere Kinder werden allerdings vorerst keine Möglichkeit erhalten, sich durch eine Impfung schützen zu können. Das bedeutet, sie werden all denen ausgeliefert sein, die das Virus leichtfertig weiterverbreiten werden. Und sei es durch irrationale Bedenken gegen eine so einfache Möglichkeit der Impfung bei so klarer Faktenlage. Passen Sie auf sich auf. Und lassen Sie sich impfen.

Infekte in der Praxis

Helfen Sie uns, dass unser Team und unsere Patienten vor einer Ansteckung geschützt sind. Grundsätzlich muss kein Patient mit banalen Erkältungssymptomen von einem Arzt gesehen werden, solange es ihm an sich gut geht. Ganz gleich, ob die Ursache einer solchen viralen Luftwegsinfektion Influenzaviren, RSV, Coronaviren oder andere Viren sind, es gibt in der Regel keine Therapie dagegen. Meine Patienten wissen, dass ich keine Husten- oder Erkältungsmedikamente empfehle und dass auch keine Antibiotika bei banalen Erkältungen greifen. Bei Fieber oder Schmerzen können Paracetamol oder Ibuprofen in altersentsprechenden Dosen verabreicht werden, gegebenenfalls abschwellende Nasentropfen bei blockierter Nasenatmung. Solange der Allgemeinzustand unter dieser symptomatischen Therapie gut ist, darf man gern ein paar Tage zuwarten.

  

Falls Sie einen begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion haben, dann dürfen Sie unter keinen Umständen die Praxis ohne Vorankündigung betreten.

 

Die aktuellen Bestimmungen des Landesgesundheitsamts BW sehen vor:

 

Kinder, die eindeutig krank sind, gehen nicht in die Betreuung bzw. Schule (wie vor der Corona-Pandemie auch). Ein Besuchsverbot in der entsprechenden Einrichtung gilt außerdem, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt: 

  • Fieber (ab 38,0°C).
  • trockener Husten, d. h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z. B. Asthma) - ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen
  • Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant). Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund. Die Eltern entscheiden je nach Befinden des Kindes bzw. des Jugendlichen, ob telefonisch Kontakt zum Kinder- und Jugendarzt aufgenommen werden soll. Die Testindikation stellt der behandelnde Arzt. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen durch das Gesundheitsamt unterliegen, dürfen die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle bzw. Schule uneingeschränkt besuchen.

 

Falls Sie sich begründet Sorgen um Ihr Kind machen, rufen Sie uns bitte in der Praxis an. Gegebenenfalls wird zunächst ein Videogespräch geführt und entschieden, ob wir Sie am Ende der Sprechstunde in unsere Infektsprechstunde einbestellen. Bitte treten Sie nicht in die Praxis ein. Abstriche werden nach Terminvereinbarung in der Corona-Abstrichstelle am Cannstatter Wasen entnommen (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, sowie Samstag und Sonntag 9 bis 16 Uhr). Die Terminvereinbarung erfolgt hier online.

 

Wie geht es dann weiter? Je nach Gesundheitszustand Kontaktreduktion im häuslichen Umfeld bis zum Befundeingang. Bei bestätigtem Nachweis kann der Patient daheimbleiben je nach Allgemeinzustand. Ein Krankenhausaufenthalt ist nur bei schwerer Erkrankung oder bei Risikofaktoren notwendig.

 

Gute Informationen und Telefonnummern finden Sie auf der Coronavirus-Seite des Gesundheitsamtes Stuttgart.

 

Hier finden Sie eine aktualisierte Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zur Rolle von Schulen und KiTas in der COVID-19 Pandemie vom 18.01.2021.

 

Hilfe für Eltern: Wo gibt es jetzt Beratung für Eltern?