Coronavirus

Impfung

  1. Versuchen Sie die Erkrankung nicht auf natürlichem Wege durchzumachen, sondern schaffen Sie sich die Immunität über den Weg einer Impfung.
  2. Sobald eine Impfung durch die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) zugelassen, durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) freigegeben und das Robert-Koch-Institut (RKI) empfohlen wurde, gilt eine Impfung als sicher.
  3. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind die Impfstoffe Comirnaty (Biontech/Pfizer) und Spikevax (Moderna) durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen und von der STIKO empfohlen. Unser komplettes Team ist geimpft.
  4. Mit üblichen Nebenwirkungen wie Rötung, Schmerzen und Schwellung im Impfbereich und eventuell Fieber für wenige Tage kann man gegebenenfalls rechnen. Längerfristige Nebenwirkungen sind keine bekannt.

Infekte in der Praxis

Helfen Sie uns, dass unser Team und unsere Patienten vor einer Ansteckung geschützt sind. Grundsätzlich muss kein Patient mit banalen Erkältungssymptomen von einem Arzt gesehen werden, solange es ihm an sich gut geht. Ganz gleich, ob die Ursache einer solchen viralen Luftwegsinfektion Influenzaviren, RSV, Coronaviren oder andere Viren sind, es gibt in der Regel keine Therapie dagegen. Meine Patienten wissen, dass ich keine Husten- oder Erkältungsmedikamente empfehle und dass auch keine Antibiotika bei banalen Erkältungen greifen. Bei Fieber oder Schmerzen können Paracetamol oder Ibuprofen in altersentsprechenden Dosen verabreicht werden, gegebenenfalls abschwellende Nasentropfen bei blockierter Nasenatmung. Solange der Allgemeinzustand unter dieser symptomatischen Therapie gut ist, darf man gern ein paar Tage zuwarten.

  

Falls Sie einen begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion haben, dann dürfen Sie unter keinen Umständen die Praxis ohne Vorankündigung betreten.

 

Die aktuellen Bestimmungen des Landesgesundheitsamts BW sehen vor:

 

Kinder, die eindeutig krank sind, gehen nicht in die Betreuung bzw. Schule (wie vor der Corona-Pandemie auch). Ein Besuchsverbot in der entsprechenden Einrichtung gilt außerdem, wenn mindestens eines der relevanten, für COVID-19 typischen Symptome auftritt: 

  • Fieber (ab 38,0°C).
  • trockener Husten, d. h. ohne Auswurf (nicht durch chronische Erkrankung verursacht wie z. B. Asthma) - ein leichter oder gelegentlicher Husten oder ein gelegentliches Halskratzen soll aber zu keinem automatischen Ausschluss führen
  • Störung des Geruchs- oder Geschmacksinns (nicht als Begleiterscheinung eines Schnupfens).

Alle Symptome müssen akut auftreten (Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant). Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen ist ausdrücklich kein Ausschlussgrund. Die Eltern entscheiden je nach Befinden des Kindes bzw. des Jugendlichen, ob telefonisch Kontakt zum Kinder- und Jugendarzt aufgenommen werden soll. Die Testindikation stellt der behandelnde Arzt. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Quarantäneauflagen durch das Gesundheitsamt unterliegen, dürfen die Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle bzw. Schule uneingeschränkt besuchen.

 

Falls Sie sich begründet Sorgen um Ihr Kind machen, rufen Sie uns bitte in der Praxis an. Gegebenenfalls wird zunächst ein Videogespräch geführt und entschieden, ob wir Sie am Ende der Sprechstunde in unsere Infektsprechstunde einbestellen. Bitte treten Sie nicht in die Praxis ein. Abstriche werden nach Terminvereinbarung in der Corona-Abstrichstelle am Cannstatter Wasen entnommen. Die Terminvereinbarung erfolgt hier online.

 

Wie geht es dann weiter? Je nach Gesundheitszustand Kontaktreduktion im häuslichen Umfeld bis zum Befundeingang. Bei bestätigtem Nachweis kann der Patient daheimbleiben je nach Allgemeinzustand. Ein Krankenhausaufenthalt ist nur bei schwerer Erkrankung oder bei Risikofaktoren notwendig.

 

Gute Informationen und Telefonnummern finden Sie auf der Coronavirus-Seite des Gesundheitsamtes Stuttgart.

 

Hier finden Sie eine aktualisierte Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) zur Rolle von Schulen und KiTas in der COVID-19 Pandemie vom 18.01.2021.

 

Hier finden Sie die S3-Leitlinie Maßnahmen zur Prävention und Kontrolle der SARS-CoV-2-Übertragung in Schulen vom Februar 2021.

 

Hilfe für Eltern: Wo gibt es jetzt Beratung für Eltern?